Lesung mit Feridun Zaimoglu im Nordkolleg

Wir freuen uns sehr, dass wir am 3. April 2025 wieder einen Büchertisch zu einer Lesung im Nordkolleg beisteuern dürfen: Um 19.30 Uhr wird Feridun Zaimoglu seinen beeindruckenden neuen Roman Sohn ohne Vater vorstellen. 

Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller aus Kiel, erfährt von seiner Mutter, dass sein Vater gestorben ist, und fährt daraufhin mit dem Wohnmobil in die Türkei, um sich von ihm zu verabschieden. Dabei erinnert er sich an seinen Vater und seine verschiedenen Leben. In der Zaimoglu eigenen Sprache geht es in diesem persönlichen Buch um Familie und um Trauer, außerdem ist es auch ein Road Trip - ein poetisches und bewegendes Buch, das wir sehr empfehlen. 

Karten für die Veranstaltung gibt es nicht nur im Nordkolleg, sondern auch bei uns. 

calendar_clock Datum & Zeit
03.04.2025 19:30
-
21:30 Uhr
pin_drop Veranstaltungsort

Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
Deutschland

sell Eintrittspreis
VVK 11,00 € / 7,70 € ermäßigt, AK 12,00 € / 8,50 €
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Sohn ohne Vater
Feridun Zaimoglu
Sohn ohne Vater
Roman - 'Feridun Zaimoglu hat eine Sprache für die Trauer entwickelt, die so existenziell ist, dass sie einen umreißt.' SPIEGEL Online
EAN: 978-3-462-00588-2
Die unvergessliche Reise eines trauernden Sohns zum Grab des Vaters 'Sohn ohne Vater' erzählt auf mitreißende, eindringliche Weise von einem trauernden Sohn, vom Zusammenhalt einer Familie, der trügerischen Erinnerung und einer Reise in ein fremdes Land - zur Mutter und zum toten Vater. Es ist früh am Morgen, als die Mutter anruft, um ihm zu sagen, dass sein Vater gestorben ist. Der Erzähler weiß nicht, was er tun soll. Er ist allein in seinem Schmerz. Nach und nach wird ihm klar: Er muss in die Türkei. Er muss zu seiner Mutter, muss sie stützen - und am Grab des Vaters stehen, um sich von ihm verabschieden zu können. Der Erzähler, ein Schriftsteller aus Kiel, leidet unter Flugangst. Er bittet zwei Freunde, ihn mit dem Wohnmobil mitzunehmen. Gemeinsam planen sie die Reise: über Linz, Szeged und Edirne bis nach Edremit und zurück. Über fünftausend Kilometer. Es ist der Beginn eines abenteuerlichen, fiebrigen Roadtrips quer durch Europa, der geprägt ist von den flirrenden Erinnerungen an den Vater und seine vielen Leben: an den Ehemann, an den Akkordarbeiter, an den Geschichtenerzähler. Mit diesem autobiografischen Roman stellt sich Feridun Zaimoglu die Frage, wie wir jene erinnern, die uns am nächsten stehen und uns doch manchmal seltsam fremd erscheinen - und die wir trotz allem irgendwann einmal gehen lassen müssen. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025.

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