Details
ISBN/EAN: 978-3-7776-3238-4
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Manfred Taube
Manfred Taube
Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
23.06.2022
23.06.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
71 S., 2 s/w Illustr., 2 Illustr.
71 S., 2 s/w Illustr., 2 Illustr.
Format (T/L/B):
0.8 x 23.8 x 17.2 cm
0.8 x 23.8 x 17.2 cm
Hersteller:
S. Hirzel Verlag GmbH
service@hirzel.de
Maybachstraße 8
DE 70469 Stuttgart
www.hirzel.de
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Maybachstraße 8
DE 70469 Stuttgart
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Empfehlen Sie mich Ihren Eltern angelegentlichst und lassen Sie bald wieder von sich hören! Aus dem Briefwechsel zwischen Georg von der Gabelentz (1840-1893) und Max Uhle (1856-1944)
Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse 85.5
Beschreibung
Das vorliegende Buch enthält den Briefwechsel des namhaften Leipziger Sinologen Georg von der Gabelentz (1840-1893) mit einem seiner Schüler, Max Uhle (1856-1944), aus der Zeit von 1879-1886. Es ist die Zeit, in der von der Gabelentz' Hauptwerk entstand, die Chinesische Grammatik, mit Ausschluss des niederen Stils und der heutigen Umgangssprache, Leipzig 1881. Von der bleibenden Bedeutung dieses Werks zeugt, dass es über siebzig Jahre nach dem ersten Erscheinen mehrere unveränderte Nachdrucke erlebte. Anhand des Briefwechsels kann man an der Entstehung dieses Werkes gleichsam teilhaben. Das Gleiche gilt für Uhles Dissertation Die Partikel wêi im Schu-king und Schi-king. Ein Beitrag zur Grammatik des vorklassischen Chinesisch , Leipzig 1880. Der Briefwechsel gibt einen Einblick in das Leipziger Universitätsleben der betreffenden Jahre. Er beleuchtet auch die Bemühungen des Lehrers, für seinen Schüler eine Anstellung zu finden. Diese Bemühungen führten letztlich nicht zum Erfolg. Uhle blieb nicht bei der Sinologie, sondern verlegte sich auf die Ethnografie und Archäologie. Für 1892-95 plante er eine Forschungsreise nach Südamerika. Schließlich wurde ein Aufenthalt von über vierzig Jahren daraus, währenddessen sich Uhle in der Archäologie Verdienste erwarb und als "Begründer der Andenarchäologie" berühmt wurde. Und nicht zuletzt gewährt der Briefwechsel einen Einblick in die Persönlichkeit dieser beiden großen Gelehrten.